Donnerstag, Juni 13th, 2013

Klaras Haus – Sabine Kornbichler

Klaras Haus – Sabine Kornbichler

 photo null_zpse9df741b.jpg

Klara Wilander besitzt ein Haus auf der Nordseeinsel Pellworm. Dieses vererbt sie nach ihrem Tod den Nichten und Neffen ihres ebenfalls verstorbenen Ehemannes Ferdinand.  Das Häuschen soll als Zufluchtsort genutzt werden. Ein Ort für Menschen, die nicht weiterwissen und eine Auszeit benötigen.

Als Nina von der Affäre ihres Mannes mit der besten Freundin Sabine erfährt, flüchtet sie nach Pellworm. Sabine ist außerdem noch schwanger. Nina Tilden sackt der Boden unter ihren Füßen weg. Aufgefangen wird sie von Hanni der Haushälterin in Klaras Haus. Hanni Jensen ist ein Original – ehrlich, flink und mit großer Hilfsbereitschaft nimmt sie sich Nina an und umsorgt die junge Frau.

Einige Zeit nach Ninas Ankuft flüchtet sich auch Charlotte Munzinger, die Frau von Ninas Cousin  an die Nordsee. Bei sich trägt sie eine Urne und ein großes Geheimnis.

Beide Frauen können sich eigentlich nicht ausstehen, denn Vorurteile und oberflächliches Denken prägte den gegenseitigen Eindruck in der Vergangenheit.

Mit der Zeit nähern sich beide Frauen an. Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten und was sie in Klaras Haus geführt hat.

Sabine Kornbichler hat ein Buch voller Wärme geschrieben. An einigen Stelle hatte ich das Gefühl, dass es mich wohltuend umhüllt wie eine Decke. Ich habe mit beiden Frauen sehr mitgelitten und am Ende ein paar Tränchen verdrückt. Auch die Nordseeinsel wird detailiert beschrieben und macht Lust auf einen Urlaub im Norden.

Die Haushälterin Hanni Jensen habe ich besonders ins Herz geschlossen. Schade, dass ich sie nicht persönlich auf Pellworm kennenlernen kann :)

Wenn dieses Haus der Rettungsanker war, dann war Hanni Jensen die Hand, die sich mir entgegenstreckte, als ich mich einsam und verlassen fühlte. Sie stellte keine Fragen, sie war einfach nur da.

Julia

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Der Augensammler – Sebastian Fitzek

Der Augensammler – Sebastian Fitzek

 photo null_zps1142a51d.jpg

Es wurde wieder einmal Zeit für einen spannenden Thriller und was nimmt man da am Besten zur Hand? Einen Fitzek!

Über den Inhalt möchte ich nicht viel erzählen. Meiner Meinung  nach geht dann die Spannung verloren. Nur soviel: Der Augensammler zerstört Familien. Er tötet die Mutter, versteckt die Kinder und stellt eine Zeitspanne zur Verfügung in der die entführten Kinder gefunden werden können. Der Journalist Alexander Zorbach wird zur Spielfigur in diesem grausamen Spiel eines Wahnsinnigen.

Sebastian Fitzek hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. “Der Augensammler” ist ein wahrhaftiger Page-Turner und enthält alle Zutaten eines gelungenen Psychothrillers. Ich habe mit dem Protagonisten mitgefiebert und  gleichzeitig mitgelitten. Das Ende ist ein Knaller und lies mich sprachlos das Buch zuklappen.

Das Besondere an diesem Buch ist die Gestaltung: Es beginnt mit Seite 437 und endet mit dem ersten Kapitel.  Den Sinn dahinter versteht man zum Schluss – eine tolle Idee!

Lieber Herr Fitzek, ich freue mich auf weitere spannende Geschichten aus Ihrer Feder!

Ich denke, es kommt nicht darauf an, was wir sehen, sondern nur darauf, was wir erkennen.

Julia

 

 

Montag, Mai 20th, 2013

Tausend kleine Schritte – Toni Jordan

Tausend kleine Schritte – Toni Jordan

 photo null_zps459aac63.jpg

Grace Lisa Vandenburg hat einen Tick: Ihr Leben besteht aus Zahlen, Entfernungen und einem strickt durchgeplanten Tagesablauf. Eigentlich ist sie Lehrerin, doch ihren Beruf übt sie aktuell nicht aus. Ihr Alltag besteht aus pünktlichem Aufstehen, minutiös geplantem Fertigmachen, Schritte zählen bis in ihr Lieblingscafè und so weiter und so weiter. Selbst ihr Essen sowie ihre Klamotten sind abgezählt und dürfen nur  nach einer gewissen Reihenfolge angezogen bzw. gegessen werden.
Als Grace eines Tages Seamus trifft gerät ihr Leben aus den Fugen. Spontane Handlungen sind ihr absolut fremd und so beginnt eine turbulente Zeit mit ihrem neuen Bekannten.

Die Zahlen waren ein Geheimnis, das nur mir gehörte. Manche Kinder wussten nicht mal, wie breit die Schule oder ihr Hause war, geschweige denn die Zahl der Buchstaben in ihrem Namen. Ich bin eine 19: Grace Lisa Vandenburg.

Manchmal hätte ich Grace gern geschüttelt und ihr versucht zu erklären, dass manche Dinge so dermaßen überzogen und unnötig sind. Während des Lesens wollte ich aber auch mit ihr im Cafè sitzen und die Streusel auf ihrem Kuchen zählen.

Ohne Zahlen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt.

Toni Jordans Buch hat mir gut gefallen. Die Protagonisten sind mir sehr sympatisch. Nur Jill, die Schwester von Grace, ging mir zeitweise auf die Nerven. Das Buch hat meiner Meinung nach eine klare Botschaft: Jeder Mensch ist anders und jeder hat eine gewisse Eigenart. Und dies ist auch gut so!

Julia

Donnerstag, Mai 2nd, 2013

Die Zeit des Schweigens ist vorbei – Mandy Kopp

Die Zeit des Schweigens ist vorbei – Mandy Kopp

 photo CC9CD496-8763-4DA9-BD2B-8F1070AFD31B-1195-000001DF2F24CFC9_zpse73b1d92.jpg

Mandy Kopp berichtet in diesem Erfahrungsbericht über ihre grausame Vergangenheit in einem ehemaligen Kinder-und Jugendbordell in Leipzig. Ins “Jasmin” ist sie durch einen Trick eingeschleust worden. Als die 16 jährige Mandy mit einer Freundin von zu Hause abhaut, werden die beiden jungen Mädchen von Kugler, einem Zuhälter, aufgelesen. Er sagte, habe eine Art “Mädchen-WG” und nimmt die Beiden großzügig auf. In der ersten Nacht werden Mandy und Lea durch eine mit Drogen gepanschte Limonade bewusstlos gemacht und vergewaltigt. Die Flucht der Mädchen am nächsten Morgen misslingt und so beginnt eine lange Zeit der Prositution, Gewalt und des psychischen Leidens.

Irgendwann hörte ich auf die Schläge zu zählen. Sie verschwanden hinter einem Schleier aus Taubheit und innerer Leere. Hinter einer Wand, die dicker wurde, je länger es dauerte. Am Anfang war diese Wand aus nicht viel mehr als aus Japanpapier, durchscheinend, mit einem Hieb zu durchdringen. Das Schwein konnte mich sehen, meine Angst, das eingesunkene Häuflein Ich dahinter. Später hatte ich eine Betonmauer um mich herumgezogen, durch die er nicht mehr durchkam. An der er sich die Fäuste blutig schlug. Aus der ich aber auch nicht mehr herauskam. Mein Körper war die Mauer, an der mit der Zeit alles abprallte. Ein Stück Fleisch, mehr nicht.

Als die Polizei das Bordell stürmt, werden Mandy und die anderen Mädchen befreit. Bis heute sind 20 Jahre vergangen in denen Mandy K. immer wieder extrem schwierige Zeiten meistern musste. Der Prozess gegen den brutalen Zuhälter aus Leipzig endet mir lediglich 4 Jahren Haft – ein lächerliches Urteil! Mandy und die anderen Mädchen werden von Presse und der Justiz als Prostituierte abgestempelt. Opfer sind in diesem Prozess die Freier: Personen aus den obersten Gesellschaftsschichten, die mit der Aussage der jungen Frauen belastet worden. Mandy fürchtet um ihr Leben, immernoch steht sie unter enormem psychischen Druck. Ihr Trauma kann sie nur schlecht verarbeiten.

Der demütigende Höhepunkt geschieht Ende 2011. Mandy und Trixi, die ehemals Älteste im Bordell, werden wegen Verleumdung angeklagt. Die anderen Mädchen haben bei erneuten Ermittlungen im “Sachsensumpf” keinerlei belastende Aussagen gemacht. Zu groß ist hier die Angst vor Rache gewesen. Der Prozess vor dem Amtsgericht in Dresden dauert immernoch an.

Mein Schweigen wäre ein erneuter Triumph für meine Peiniger. Wenn ich redete, wenn die Welt da draußen von den Mädchen vom Jasmin erfahren würde, stünde ich nicht mehr allein. Ich weiß, dass sich das Rad des Lebens für einige von uns dauerhaft in die falsche Richtung gedreht hat. Die in diesem elenden Sumpf stecken geblieben sind, verloren, weil sie die Wirklichkeit nicht ertragen konnten. Es ist schwer, das Leben, so wie es ist, auszuhalten. Ich wäre vielleicht denselben Weg gegangen, wenn ich nicht erkannt hätte, dass ich mein eigenes Trauma nur dann würde besiegen können, wenn ich micht damit auseinandersetze.

Mandy Kopp ist eine bewundernswert starke Frau, die den größten Respekt verdient. Sie hat ihr Schweigen gebrochen und sich somit erneut in Gefahr begeben, sich selbst immerwieder als Zielscheibe markiert.

Ich wünsche Frau Kopp viel Kraft für die Zukunft!

Sachsensumpf bezeichnet eine bis heute unaufgeklärte Affäre um die mögliche Verwicklung hochrangiger Persönlichkeiten aus Justiz, Politik und dem Geheimdienstmilieu in Kinderprostitution, Immobiliengeschäfte und die damit in Zusammenhang stehenden kriminellen Machenschaften in Sachsen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsensumpf

Mittwoch, April 17th, 2013

Tony & Susan – Austin Wright

Tony & Susan – Austin Wright

 photo 0C48CF6C-E638-4034-B83A-E4134AE6D8A7-9518-00000FF71A44EFF6_zps9433f04a.jpg

Puh, ich habe den Roman gestern beendet und bin noch ziemlich ratlos was ich euch über die Geschichte berichten soll.  Meine hohen Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.
Der Klappentext sowie die vielen positiven Meinungen von anderen Lesern haben mich auf eine spannende Geschichte freuen lassen.

Austin Wrights Roman handelt von zwei parallel erzählten Geschichten: Susan Morrow lebt mit ihrem Mann Arnold und ihren Kindern zusammen. Eines Tages bittet ihr Exmann Edward um eine Meinung zu seinem ersten Roman “Nachttiere”. Von da an widmet sich Susand der Geschichte des Romanprotagonisten Tony Hastings und seiner Familie. Ihnen geschieht ein fürchterliches Unglück, denn Tonys Frau und seine Tochter werden ermordet.

Als Leser soll man Gemeinsamkeiten des Mathematikprofessors Tony Hastings und der braven Ehefrau Susan erkennen. Sicher beabsichtigte der Autor eine Überlappung oder besser gesagt, eine Vermischung beider Leben. Ich fande die Geschichte jedoch langatmig und oft unlogisch. Der Schreibstil hat mir relativ gut gefallen, jedoch musste ich mich durch die rund 400 Seiten durchkämpfen. Die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt – oder vielleicht habe ich sie nicht verstanden?

Julia

 

 

 

 

Dienstag, April 16th, 2013

Dienstagsgedanken

 photo 657D606C-0490-4626-94C0-75A84830482B-9295-00000F2C9EF47118_zps88e056dc.jpg

Wo bist Du ?

Ich kann dich immer noch sehen.
Deine strahlenden Augen haben sich eingebrannt.
Tief in mir.
Siehst du mich noch?
Wo bist Du?
Ich kann Dich immer noch fühlen.
Noch spüren wie Deine Finger meine kreuzten.
Manchmal tut es weh.
Immer schmerzt es.
Und oft trifft es mich wie ein dumpfer Schlag.
Fühlst Du mich noch?
Wo bist Du?
Ich kann Dich immer noch riechen.
Die Liebe auf Deiner Haut schmecken.
Lachen, vertrauen, fallen lassen.
Erinnerst du Dich noch?
Nachts höre ich Deine Versprechen.
Spüre die flüsternden Worte auf meiner Haut.
Immer noch.
Wo bist Du?
Tausend offene Fragen.
Hunderte Gedanken.
Denkst Du noch an mich?
Wo bist du?
Ich vermisse Dich.

Dienstag, April 9th, 2013

Dienstagsgedanken

 photo 6F5F9AE3-C822-46AF-ABA5-21AF674B8990-5118-0000096411B85AFE_zpsfcffe9c0.jpg

Festgehalten.
Verankert.
Eingefangen.

Der Grund warum Dinge dennoch entzweien
ist
und
wird
undurchsichtig bleiben.

Freitag, März 22nd, 2013

Alles dreht sich – Rosemarie Eichinger

Alles dreht sich – Rosemarie Eichinger

 photo F2EA5A5D-1C6E-49A0-A409-536E03207429-8981-00000B4B87960FC8_zpsdccc5813.jpg

Linda ist 15 Jahre alt und erhält eine erschreckende Nachricht: sie hat einen Hirntumor. Am Tag der Diagnosestellung lernt sie auf einer Bank im Krankenhauspark Max kennen. Der Junge verwickelt sie mehr und mehr in ein Gespräch und schlägt ihr vor, eine Liste anzulegen. Ein Blatt Papier gefüllt mit Dingen, die die Jugendlichen noch machen wollen bevor sie sterben.Max hat ebenfalls Krebs, behauptet er zumindest.

Wir beginnen schnell mit der Liste. Wir hören schnell wieder auf. Ich habe es nicht eilig, diese Liste abzuarbeiten. Sie hat so etwas Endgültiges. Ist sie durch, sterbe ich. Dieses Gefühl sitzt in meinem Kopf. Gleich neben meinem Tumor. Wächst mit ihm.

Nach dem der erste Punkt auf der Liste abgehakt wurde und die Haare der beiden blau gefärbt sind, geht es nach und nach weiter. Es soll was bewegt werden, Dinge sollen sich grundlegend ändern. Nach einiger Zeit ist auch Pia, Lindas beste Freundin, mit an Board und unterstützt vorerst widerwillig, später mit vollem Einsatz die Vorhaben von Linda und Max.

Ich hab Spaß, lebe, hinterlasse Spuren. Das fühlt sich gut an.

Rosemarie Eichinger berichtet mal aus Lindas Perspektive und wechselt dann zu Max und Pia. Anfangs war dies jedoch leicht verwirrend für mich. “Alles dreht sich” ist ein Jugendbuch und daher wird auch mit einfachen Worten, kurzen und unkomplizierten Sätzen die Geschichte der jungen Frau und ihren Freunden erzählt.

Besonders Max ist mir während des Lesens ans Herz gewachsen. Er ist anders – und gerade das macht ihn so liebenswert.

 In meinem Kopf ist nichts. In Lindas ein Tumor. Das ändert alles, ob ich will oder nicht. Und wo zum Teufel liegt da der Sinn?

Ich bedanke mich bei der CARLSEN Verlag GmbH für die Bereitstellung dieses tollen Buches!

Julia

Dienstag, März 12th, 2013

Ich könnte das nicht: Mein Jahr im Hospiz – Florentine Degen

Ich könnte das nicht: Mein Jahr im Hospiz – Florentine Degen

 photo 0330489A-3AB6-473F-9D92-682B16F31D4A-1504-000001F6CC0F931F_zps9a845fe0.jpg

Florentine Degen berichtet in tagebuchähnlichen Einträgen von ihrem Alltag im Hospiz. Sie absolviert ein freiwilliges soziales Jahr. In dieser Zeit lernt sie die verschiedensten Typ Menschen kennen, doch alle haben etwas gemeinsam: Sie werden bald sterben.

An manchen Stellen wollte ich die junge Frau am liebsten packen und einmal kräftig durchrütteln. Meiner Meinung nach stellt sich Florentine über die Pflegekräfte. Ein ganzes Jahr ist sie in der Einrichtung für Sterbebegleitung beschäftigt. Sie hält sich jedoch nicht immer an die Regeln, meckert über Hygiene-Vorschriften und äußert sich herablassend über Patienten – äußerst unangebracht!

Die junge Autorin schreibt einfach und verständlich. Sprachlich faszinierende Sätze sucht man leider vergebens.

“… aber dieser Gedanke ist schwer. Alte Menschen, die flirten, wirken … natürlich.
Ich sehe den Mann, der einen Glühwein in der zitternden Hand hält. Ich nehme seine Haut und straffe sie. Ziehe sie nach hinten, binde sie mit einem Tuch im Nacken fest. Hebe seinen Blick. Beruhige seine Hand. Und da steht ein Mensch vor mir. Kein Kind, kein Greis, sondern schlicht und ergreifend ein Mensch.”

Schade, ich habe sehr viel mehr erwartet. Mehr Hintergrundwissen und gut recherchierte medizinische Fakten hätten dem Buch mehr Rafinesse gegeben und es interessanter gemacht. Leider wirkt die Autorin sehr unsympatisch auf mich.

Ich kann es nicht weiterempfehlen.

Julia

Dienstag, März 5th, 2013

Gefunden.

Ob du gelacht hast und wieviel.

Ich will wissen
woran du glaubst.
Welche Figuren du in den Wolken siehst.
Ziehst du
deine Schuhe aus, wenn vor dir große Pfützen sind?
Welches Lied bist du?

Erinnerst du dich an Tage von denen du dachtest, du würdest sie nicht
überleben?
An das Gefühl unter deiner Haut als du dein erstes Mädchen
geküsst hast?
Erzähl mir was dich traurig macht und ob du dich in Figuren
aus Büchern verlieben kannst.
Ich will wissen woran du zerbrichst, wie
schwer die Last auf deinen Schulter ist.
Erzähl mir von dir.
Von deiner
Stille, von den Stürmen in dir und der Ruhe.
Ob du manchmal angekommen bist
oder immer noch verloren durch die Nacht irrst.
Ich will wissen ob du stehen
bleibst, wenn neben dir etwas Falsches passiert.
Glaubst du an Wunder?

Schreist du manchmal?
Erzähl mir von deinen Narben.
Von deinen
Pflastern.
Ob sie noch weh tun.

Gefunden bei Rebekka

http://dein-eigenes-kleines-alaska.blogspot.de

Nächste Seite »