Freitag, August 2nd, 2013...10:13

Warte auf mich – Philipp Andersen, Miriam Bach

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Warte auf mich – Philipp Andersen, Miriam Bach

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Zwei Autoren lernen sich auf einem Verlagsjubiläum kennen und stürzen sich Hals über Kopf in eine Liebesgeschichte die nicht sein darf, denn Philipp ist verheiratet. Miriam wird also (s)eine Geliebte und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher wie die einzige Frau an Philipps Seite zu sein. Gemeinsame heimliche Treffen in verschiedenen Städten Deutschland werden liebevoll Himmelfahrten genannt, denn beide verbindet so viel: beispielsweise die Liebe zum Beruf.

Sie war ich, und ich war sie, und keiner von uns wusste, wo der eine anfing und der andere aufhörte.

Das was so harmlos mit zwei ineinander verschlungenen Händen begann, geht immer tiefer. Es entsteht Liebe und somit immer mehr Schmerz. Philipp wird sich nicht von seiner Frau trennen. Dies steht für ihn von Anfang an fest.

Ich kann dir das nicht geben, was du dir wünschst, nicht mal ansatzweise. Mit mir kann es keine Zukunft geben. Keine Pläne, keine Träume- nur den Augenblick. Das ist alles, was du von mir haben kannst.

Warte auf mich erzählt die Geschichte von zwei Seelen die sich durch Zufall fanden und einige Zeit festhielten. Es ist das ideale Buch für laue Sommernächte in denen ein  Seufzer und ein leises Schmachten erlaubt ist.
Der Roman ist wunderbar geschrieben und durch die abwechselnde Sichtweise beider Protagonisten sehr kurzweilig. Ich habe mit Miriam gelitten und mich aber auch gefreut als beide zusammen Zeit verbrachten.
Die für mich zentrale Frage in diesem Roman lautet: Lohnt es sich zu warten? Sind die eigenen hintenangestellten Wünsche einen kurzen Augenblick des Glückes wert? Beantworten würde ich die Frage mit JA, sind sie!

Es war Sommer in ihr. Kein April und kein November, sondern ein frischer, freundlicher Junitag, wie es sich für das Datum gehörte. Noch nie, kein einziges Mal zuvor, hatte ich das bei ihr erlebt. Dass die Jahreszeit und der Monat in ihr übereinstimmten.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Es war nicht viel, was sie mir schrieb, nur drei Zeilen, ohne Anrede oder Gruß, mit blauer Tinte auf weißem Papier: Du warst mein schönstes Wort; mein bester Satz; mein größter Roman. À jamais et pour toujours.

Julia



1 Kommentar

  • Hallo Julia,

    danke für deinen Kommentar! Ich habe es bei [http://www.epubli.de/] drucken lassen. Das ist ein wunderbarer Service. Ich bin sehr zufrieden.

    Liebe Grüße
    Tom :)

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